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Gedenken an die Opfer der Anschläge von Utøya und Oslo

Am 22. Juli jährt sich zum sechsten Mal das Bombenattentat in Oslo und der Mord an unseren jungen Genoss*innen auf Utøya in Norwegen. Wir wollen am nächsten Freitag, den 21. Juli, allen 77 Opfern gedenken

Es war 15:25 Uhr am 22. Juli 2011, vor sechs Jahren. Vor dem Regierungssitz in Oslo explodiert eine Bombe, die der Faschist Anders Behring Breivik gelegt hat. Sie gilt der sozialdemokratischen Regierung der Arbeiderpartiet. 8 Menschen sterben. Breivik fährt weiter zur Insel Utøya. Dort veranstaltet die Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF) ihr jährliches Sommercamp. Um 17 Uhr setzt Behring Breivik über. Er ist verkleidet als Polizist, ruft die Jugendlichen zusammen. Dann eröffnet er das Feuer. Eine Stunde lang jagt er die jungen Sozialist*innen über die kleine Insel und tötet 69 Menschen, fast alle sind Genoss*innen der norwegischen Arbeiterjugend und der Jungsozialist*innen Georgiens.

Besonders verbunden fühlen wir uns dabei den vielen jungen Genoss*innen unserer Partnerorganisation Arbeidernes Ungdomsfylking und den Jungsozialist*innen Georgiens, die nur wegen ihres Einsatzes für eine gerechtere, freiere und offenere Welt von Breivik ermordet wurden. Bei unserer Trauer denken wir auch an die vielen Genoss*innen, die bis heute unter den Folgen der Anschläge leiden. Wir möchten so das Gedenken und Erinnern fortsetzen, das 2011 mit vielen Zeichen der Solidarität an unterschiedlichsten Orten – wie dem Camp der International Union of Socialist Youth (IUSY) – begann.

Wir wollen auch in diesem Jahr wieder am 21. Juli Opfern dieses faschistisch und antisozialistisch motivierten Anschlages, unseren Genoss*innen, gedenken (nicht am 22. Juli, da an diesem Tag CSD ist).

Kommt vorbei und gedenkt gemeinsam mit uns den getöteten Genossinnen und Genossen. Wir werden nicht vergessen! Vi glemmer aldri!

Fr, 21. Juli, 17:00 Uhr
Nordische Botschaften, Rauchstraße 1, 10787 Berlin

Facebook-Veranstaltung

Der Autor: Jusos Berlin

Mit fast 5.000 Mitgliedern sind wir die größte politische Jugendorganisation Berlins. Allerdings verstehen wir uns nicht als brave Partei- oder Regierungsjugend, die zu Wahlkampfzeiten nur Plakate klebt. Vielmehr sind wir unserer Mutterpartei in kritischer Solidarität verbunden.

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