Integration

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Mittlerweile hat sich diese Erkenntnis – viel zu spät – durchgesetzt. Welche Schlüsse eine Gesellschaft daraus ziehen muss, welche Anforderungen sich aus dieser Erkenntnis ergeben, darüber allerdings herrscht Uneinigkeit. Wir Jusos stehen für eine offene und tolerante Gesellschaft, die niemanden ausgrenzt und in der alle die gleichen Freiheiten und Rechte haben sollen.

Wir wenden uns gegen Angstmacherei und Rassismus. Wir stehen für eine fortschrittliche Asylpolitik, die Freiheit, soziale Rechte und Menschenwürde beinhaltet. Wir lehnen eine Politik ab, die darauf beruht, dass Menschen nur ein Recht auf Asyl haben, wenn sie „nützlich“ sind und kämpfen gegen eine Bewertung von Menschen aufgrund ihres „Humankapitals“. Wir stellen uns gegen die „Festung Europa“ und wollen die Verbesserung der Lebensumstände von AsylbewerberInnen, wozu auch die Abschaffung der Residenzpflicht gehört.

Zu einer offenen Gesellschaft gehört für uns auch die bessere Partizipation aller Menschen. Wir wollen deshalb die Einbürgerung bereits eingewanderter Menschen erleichtern, ohne dass sie ihre bisherige Staatsbürgerschaft aufgeben müssen und stehen deshalb weiterhin für die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft. Um die Partizipation aller Menschen auf kommunaler Ebene zu fördern, wollen wir als ersten Schritt das kommunale Wahlrecht für Nicht-EU-BürgerInnen.

Die gesellschaftliche Partizipation wollen wir durch bessere Bildung, die Einrichtung von Gesamtschulen ausbauen und allen jungen Menschen ungeachtet ihrer Herkunft eine Ausbildung garantieren.

Wir Jusos arbeiten intensiv an den Themen Integration & Migration, zum Beispiel auch in unserer AG Migration und Integration.