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Jusos Berlin begrüßen Ernennung des Stadtsoziologen Andrej Holm zum Staatssekretär für Wohnen

Zu aktuellen Diskussion um das Personal der Rot-Rot-Grünen Landesregierung erklärt Annika Klose, Landesvorsitzende der Jusos Berlin:
„Auf der Grundlage persönlicher Diffamierungen einzelner Mitglieder der neuen Landesregierung wird versucht, das politische Reformprojekt Rot-Rot-Grün anzugreifen. Wir verurteilen diese Schmutzkampagne von mehrheitlich konservativen Kräften.“
 
Zur Personalie Andrej Holm ergänzt Annika Klose:
„Andrej Holm ist für das Amt des Staatssekretärs für Wohnen bestens qualifiziert. Als Dozent für Stadtsoziologie an der Humboldt-Universität ist er Fachmann auf diesem Gebiet, sowie als politischer Aktivist gegen Gentrifizierung in der Stadtgesellschaft hervorragend vernetzt. Wir begrüßen daher die Auswahl der Partei Die Linke von Andrej Holm und seine Ernennung zum Staatssekretär durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Wir freuen uns auf seine politischen Impulse für die Rot-Rot-Grüne Landesregierung und auf die künftige Zusammenarbeit für bezahlbaren Wohnraum in Berlin.“ 

„Die Anstellung Andrej Holms beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR beurteile auch ich kritisch. Doch Holm zeigte einen offenen und selbstkritischen Umgang mit seiner Biografie und gestand seine im jugendlichen Alter begangenen Fehler frühzeitig ein. Den falschen Stasi-Vorbildern, die er schon durch seinen beim MfS-tätigen Vater mitbekommen haben dürfte, hat sich Andrej Holm erkennbar abgewandt. Andrej Holm sollte 26 Jahre später eine zweite Chance erhalten.“
 
„Mit den Angriffen versuchte zuerst die Ex-Blockpartei CDU einen unbestreitbaren Experten für Mietenpolitik, plump zu diffamieren und greift den gesamten Politikentwurf Rot-Rot-Grün an. Von der neuen Landesregierung wünschen wir uns Gelassenheit im Umgang mit Angriffen der Opposition und ein Festhalten am gemeinsamen Politikentwurf.“

Der Autor: Jusos Berlin

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