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Allgemein

PM: AfD-Distanzierung von Identitärer Bewegung muss Parteiausschluss von Jannik Brämer bedeuten!

Die Landesvorsitzende der Jusos Berlin, Annika Klose, erklärt:

„Wir fordern die AfD Berlin auf, sich sofort von der sogenannten Identitären Bewegung, und konkret von ihrem Parteimitglied Jannik Brämer, glaubhaft zu distanzieren. Eine Partei mit demokratischen Anspruch müsste ein Parteiausschlussverfahren einleiten.

Der Unvereinbarkeitsbeschluss der AfD zu den Identitären erscheint nur als Feigenblatt. Die Berliner AfD arbeitet schon lange über ihre Jugendorganisation mit Aktiven der Identitären zusammen. Wenn es die AfD mit ihrer Abgrenzung ernst meinen würde, müsste sie Maßnahmen gegen das JA-Vorstandsmitglied Jannik Brämer und die gesamte „Junge Alternative Berlin“ ergreifen. Sie müsste sich von einigen AfD-Mitgliedern trennen. Da Jannik Brämer Schatzmeister der „Jungen Alternative“ ist, muss zudem geklärt werden, ob über ihn Gelder der AfD an die Identitären flossen.“

Der stllv. Juso-Landesvorsitzende Oliver Gaida ergänzt:

„Es ist skandalös, dass einer der AfD-Kandidaten der letzten Wahl an einer Hetzaktion der selbsterklärten Identitären Bewegung teilnahm.

Die Identitären haben mit ihrem dilettantischen Auftritt wieder einmal demonstriert, dass sie rassistische, frauenfeindliche und antisemitische Hetze im Internet aktiv unterstützen. Eine Demokratie mit Schutz von Minderheiten und vor Diskriminierung lehnen sie nicht nur offen ab, sondern bekämpfen sie aggressiv.“

 

Der Autor: Jusos Berlin

Mit fast 5.000 Mitgliedern sind wir die größte politische Jugendorganisation Berlins. Allerdings verstehen wir uns nicht als brave Partei- oder Regierungsjugend, die zu Wahlkampfzeiten nur Plakate klebt. Vielmehr sind wir unserer Mutterpartei in kritischer Solidarität verbunden.

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