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PM: Jusos Berlin begrüßen Preissenkung des Berlin-Ticket S („Sozialticket“)

Mit der Preisabsenkung für das „Berlin-Ticket S“ wird eine langjährige Forderung der Jusos Berlin umgesetzt. Der Berliner Senat hatte die Preissenkung des Berliner Sozialtickets im Geltungsbereich Berlin AB zum 1. Juli 2017 von 36 Euro auf 27,50 Euro bereits im Januar beschlossen. Damit sinkt der Preis des Sozialtickets unter den Hartz IV-Regelsatzanteil für Mobilität (2017: 32,90 Euro). Die Forderung der Jusos Berlin, von Menschen nicht mehr für Mobilität zu verlangen, als man Ihnen durch staatliche Leistungen zugesteht, wird damit endlich Berliner Realität.

 

Dazu Annika Klose, Vorsitzende der Jusos Berlin:

Durch die Senkung des Preises für das Sozialticket auf 27,50 Euro beseitigt die Berliner rot-rot-grüne Regierung eine zentrale Ungerechtigkeit in dieser Stadt. Mobilität wird in Berlin auch für Hartz IV-Empfänger*innen wieder bezahlbar. Durch die Absenkung der Preise für das Sozialticket unter den Hartz-IV- Regelsatzanteil für Verkehr wird es Menschen, die auf Hartz IV angewiesen sind, wieder ermöglicht mobil zu sein und somit am sozialen Leben in der Stadt teilzunehmen!

 Wir sind froh, dass wir die SPD und den gesamten Berliner Senat zusammen mit anderen Mitstreiter*innen davon überzeugen konnten, hier endlich im Sinne der Berlinerinnen und Berliner aktiv zu werden. Diese Errungenschaft ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich unser hartnäckiger Einsatz gegen Ungerechtigkeiten in unserer Stadt lohnt.“

 

Zu weitergehenden Forderungen der Jusos ergänzt Klose:

Dieser Erfolg ist für uns jedoch nur ein Etappensieg. Wir engagieren uns weiterhin für ein bezahlbares Ticket für Auszubildende. Zudem sind wir Jusos davon überzeugt, dass Mobilität ein Grundrecht ist und der Staat dieses Grundrecht steuer- oder abgabefinanziert gewährleisten muss. Das heißt für uns: Wir kämpfen und argumentieren weiter für den entgeltlosen ÖPNV!“

 

 

Der Autor: Jusos Berlin

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