RETTETBerlin

In jedem deutschen Kaff ist „Wo kommst du eigentlich her?“ mehr als eine Frage. Es ist der subtile Hinweis darauf, dass die befragte Person zur Gemeinschaft der Einheimischen nicht so richtig dazu gehört. In Berlin ist das anders. Wer hier „Where are you from?“ fragt, will zumeist wirklich nur wissen, aus welcher Stadt, welcher Region, welchem Land jemand zugezogen ist oder ob es sich – kommt ja auch mal vor – womöglich tatsächlich um eine*n gebürtige*n Berliner*in handelt.

Dass Menschen aus Herford, Kabul, London, Genua, Damaskus oder Böblingen kommen, macht Berlin aus. Und dass sie hier besser als anderswo ihre individuellen Lebenskonzepte verwirklichen können. Deshalb ziehen auch reihenweise Menschen nach Berlin, die keinen Bock auf konservative Moral und einschränkende Normen haben. Berlin ist linker und progressiver als der Rest des Landes. Aber das kommt nicht von ungefähr. Ohne das Engagement für Freiheit und Offenheit sowie gegen Verdrängung und Sozialabbau wäre Berlin nicht das, was es ist.

Doch dieses freie, offene Berlin sehen wir gefährdet. Unsere Stadt wird bedroht von fremdenfeindlichen, national-chauvinistischen und rückwärtsgewandten Kräften. Diese wollen zurück zu einem Gesellschaftsbild, das Frauen in ein Rollenverständnis der 50er Jahre zwängen will, Menschen aufgrund ihrer Herkunft ablehnt, Trans- und Homosexualität missbilligt und den hemmungslosen Leistungs- und Verwertungszwang bejubelt.

Akzeptieren werden wir das nicht! Wir kämpfen für unser Berlin. Kämpft mit uns: #RETTETBerlin! Ein vielfältiges Berlin, ein linkes Berlin, ein tolerantes Berlin, ein Berlin für alle, ein Berlin, das mit guter Bildung Chancengleichheit ermöglicht, eine Stadt, in die Menschen auch weiterhin kommen, weil es hier einen Vorgeschmack auf die Freiheit gibt, die möglich ist. Dafür kämpfen wir jeden Tag: in politischen Bündnissen, auf der Straße und in den Kommentarspalten bei Facebook. Am 18. September bedeutet Berlin zu retten, für eine linke Koalition zu stimmen.

Wir werden die SPD wählen und möchten dich gerne überzeugen, das auch zu tun. Für Diskussionen stehen wir gerne bereit. #RETTETBerlin