Anti-Sexismus-Kommission

Jegliches sexistisches und herabwürdigendes Verhalten hat bei den Jusos nichts zu suchen und wird weder akzeptiert noch geduldet. Den Kampf gegen Sexismus verstehen wir als Aufgabe im politischen Alltagsgeschäft. Dies beginnt bei der Reflexion des eigenen Umgangs mit anderen und beinhaltet nicht zuletzt auch, dass das Auftreten sexistischen Verhaltens als solches identifiziert und angesprochen wird. Sexistische Bemerkungen akzeptieren wir nicht, weder in Sitzungen noch bei anderen Gelegenheiten.

Sexistisches Verhalten ist dabei eine Verhaltensweise gegenüber Personen und Personengruppen mit sexuellem Bezug, die seitens der Betroffenen unerwünscht oder herabwürdigend ist oder bei der Frauen und Männern nicht als gleichwertige DiskussionspartnerInnen akzeptiert werden. Für uns gehören dazu u.a.:

  • anzügliche und sexuell herabsetzende Bemerkungen gegenüber der betroffenen Person
  • sexistische Sprüche und Witze
  • Fixierung sexuell relevanter Körperteile, Hinterherpfeifen
  • unerwünschte Telefonanrufe / Briefe / E-mails / SMS mit zumindest latent sexuellen Bezug
  • Vorzeigen, Aufhängen oder Auflegen von sexistisch-pornographischem Material
  • unerwünschte Körperkontakte und wiederholt aufdringliches Verhalten
  • Annäherungsversuche, die mit Versprechen von Vorteilen oder Androhen von Nachteilen einhergehen und das Ausnutzen von Vertrauenspositionen in diesem Zusammenhang
  • Erpressen oder Erzwingen sexueller Beziehungen
  • Körperliche Übergriffe, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung

Falls es zu sexistischen Vorfällen im Verband kommt, steht Betroffenen die Anti-Sexismus-Kommission (ASK) als Anlaufstelle zur Verfügung. Sie besteht aus vier Mitgliedern (zwei Frauen und zwei Männer), die nicht dem Landesvorstand angehören. Sie unterstützt die Betroffenen mit dem Ziel, die unerwünschten Verhaltensweisen sofort zu unterbinden. Wenn es die Umstände zulassen und die Betroffenen dies wünschen, bemüht sich die ASK um ein vermittelndes Gespräch, um Verhaltensänderungen herbeizuführen . Zudem informiert die ASK Betroffene über mögliche weitere Schritte.

Du kannst jederzeit Kontakt zur Anti-Sexismus-Kommission aufnehmen. Du kannst dich entweder an alle oder nur an einzelne Mitglieder wenden. Sie alle werden dein Anliegen sehr vertraulich behandeln. Selbstverständlich kannst du dich auch zunächst anonym an die Mitglieder der ASK wenden. Wichtig ist uns, dass du sexistische Vorfälle nicht einfach hinnimmst oder als “unwichtig” oder “bestimmt nicht so gemeint” abtust. Wehr dich gegen Sexismus – und scheu dich nicht, Hilfe, Beratung oder auch nur ein offenes Ohr anzunehmen.

Zudem steht die Anti-Sexismus-Kommission den Kreisen und Arbeitsgemeinschaften der Jusos Berlin als Ansprechpartnerin z.B. für Trainings gegen Sexismus zur Verfügung.

Bitte nutzt zur Kontaktaufnahme  (z.B. bei der Meldung von Vorfällen oder Anfragen für Trainings) das Formular am Ende der Seite oder schreibt direkt an die folgende Emailadresse: ask@jusosberlin.de

Auf der Landesdelegiertenversammlung am 20. September 2014 wurden folgende drei Mitglieder in die ASK gewählt:
Gracia Holzwarth (Mitte)
Marcel Hopp (Neukölln)
Clarissa Scholz (Neukölln)
Jenny Antonia Schulz (Mitte)

Grundlage der Arbeit der ASK für 2014-2016 bildet der am 20.9.2014 beschlossene Antrag O1, zum Download verfügbar in den kommenden Tagen.

Kontaktformular zur Meldung vor Vorfällen

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E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Telefonnummer

Nachricht/Sonstiges (Pflichtfeld)

Juso-Kreisverband