AK Bildung

Der AK Bildung wird sich mit Bildungspolitik befassen.

Jungsozialistische Bildungspolitik ist das eintreten für eine Bildung von der Geburt bis zum Lebensende, in der alle gleichwertige Lernergebnisse, unabhängig von ihrer Herkunft und Verfassung, erzielen können. Wir Jungsozialist*innen treten also ein für eine radikale Bildungsutopie. Der AK Bildung soll diese Utopie ausführlich beschreiben und daraus konkrete politische Forderungen ableiten.

Die erste Aufgabe des AK Bildung soll sein, bildungspolitische interessierte Aktive zu gewinnen und das erste Halbjahr konkret zu planen. Hierbei werden insbesondere Juso-Schüler*innen, ehemalige Juso-Schüler*innen, die Projektgruppe Ausbildung und die Juso-Hochschulgruppen angesprochen.

Die Landesdelegiertenkonferenz beauftragt den AK Bildung damit, dabei folgende Themen zu berücksichtigen:

  • Bestandsaufnahme der bisherigen Beschlusslager der Jusos Berlin
  • Bewertung der Bildungsreformen der vergangenen 10 Jahre in Berlin
  • Bewertung des „Schulfriedens“ der rotschwarzen Koalition
  • Überprüfung der erzeitigen Bildung und ihrer Probleme in Berlin
  • Zurkenntnisnahme der Erkenntnisse neueren Bildungsforschung seit der PISA-Studie
  • Diskussion der sozialen Selektivität der zweigleisigkeit aus Gymnasien und Sekundarschulen
  • Überprüfung der Förderschulen als dritte Schulform in Berlin
  • Herausarbeitung langfristiger Ziele für gerechte Bildung
  • Erarbeitung eines Antrags zur Gemeinschaftsschule in Berlin, die alle vorangehenden Erkenntnisse aufnimmt und somit unsere Beschlusslage aktualisiert, weil sich hieran besonders gut jungsozialistische Inhalte diskutieren lassen und Bezüge zu fast allen anderen Bildungsetappen bestehen.

 

Ferner eignen sich alle Bildungsetappen

  • Kindertagsstätten
  • Grundschulen
  • Oberschulen
  • Berufsschulen und duale Ausbildung sowie Oberstufenzentren
  • Hochschulen
  • berufliche Weiterbildung

für grundsätzliche Diskussionen über Strukturen und Inhalte der Bildung.

 

Kontakt:

bildung@jusosberlin.de